Gute Laune kann man lernen!

Das behauptet zumindest ein Artikel im Focus, den ich mal gelesen habe.

Genauso, wie man ein Gedicht nur immer wieder lesen muss, bis man es im Kopf behält, lässt sich auch „gute Laune“ lernen.

Ich predige es meinen Freunden schon seit Jahren: „Lass den Kopf nicht hängen!“ „Alles wird gut!“ „Sieh es positiv!“ Das sind Floskel, die jeder von uns schon gehört hat uns die ein mancher wahrscheinlich nicht mehr hören kann, aber Wissenschaftler haben es belegt: Eine positive Grundeinstellung kann man erlernen und ist nicht abhängig davon, was einem im Leben schon widerfahren ist.

Grob zusammengefasst, sagt der Artikel aus, dass man sich immer wieder die schönen Dinge im Leben vor Augen halten soll. Als Training reicht es, einmal am Tag zu überlegen, was einem heute schönes oder witziges passiert ist und sich darüber zu freuen. Sie die schönen Momente in Erinnerung zu rufen, hat denselben Lerneffekt, wie sich das anfangs erwähnte Gedicht in Erinnerung zu rufen. Man vergisst es nicht so leicht! Und zurück bleibt ein schönes Gefühl!

Als ich diesen Artikel gelesen habe, fühlte ich mich sehr stark an ein Buch erinnert, was ich einmal einer sehr guten Freundin geschenkt habe.

Bild

Eleanor H. Porter – Pollyanna. Ein Waisenkind in Amerika

(Für alle dich nicht gern lesen: Das Buch wurde auch verfilmt.)

Dieses kleine Mädchen hat die unglaubliche Gabe, die Menschen in Ihrer Umgebung glücklich zu machen, indem sie ihnen zeigt, dass es auch in einer unschönen oder traurigen Situation, Dinge gibt, über die man sich freuen kann. Sie spielt mit ihnen das „Such die Freude“-Spiel. Dieses Spiel ist nicht immer einfach, aber je schwieriger es ist und je länger man die Freude suchen muss, umso schöner ist es am Ende.

Im Prinzip ist es genau das, was auch der Artikel sagt. Und das ist der Grund, warum ich jedem, der traurig ist, diese Philosophie ans Herz lege. Ich bin sicher niemand, der ein besonders schweres Leben hat, aber auch bei mir läuft nicht alles immer ganz rund. Ich möchte zeigen, dass es trotzdem immer wieder Dinge gibt, über die man lächeln oder sich freuen kann. Man muss nur lernen sie zu sehen!

Alles Liebe, eure Hexe vom Dach!

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Eine Antwort

  1. Ja, so ist das in unserer Mecker-Gesellschaft (leider gehöre auch ich dazu). Alles ist schlimm, immer geht es uns schlecht. Dabei würde es wirklich helfen, wenn man sich mal besinnt.

    Das ist wie in der Schule: die meisten Unterrichtsstörungen werden vom Lehrer gemacht: weil er schlecht vorbereitet ist, unverständliche Fragen stellt oder Aufgaben gibt, Schüler vor der Klasse ermahnt, wo auch ein kleiner Wink genügen würde. Und schon ist die Stunde dahin, obwohl die Schüler nicht mal so schlimm waren (also manchmal sind sie es schon, ich werde mich hüten, das zu leugnen!!!)

    Und genau so ist das auch bei uns: auch wir fabrizieren unser Elend und unsere schlechte Laune selbst und dafür ist nicht immer das Leben, das Schicksal oder die anderen zuständig…

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